Freitag 17. November 2017
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Fishing for contacts

 

Wem das aktuelle Netzwerk nicht genug ist, der muss aktiv werden. Am besten beginnt man schon während des Studiums, Kontakte aufzubauen, zu sammeln und auch zu pflegen. Dies hilft übrigens nicht nur im Berufsleben. Ein gutes Netzwerk vermittelt eine günstige Wohnung, gibt Tipps für Urlaubsdestinationen und tröstet dich bei Liebeskummer.

 

1.       Definiere Ziele

Um möglichst effektiv zu networken, beginne mit der Frage: „Welches Ziel verfolge ich mit dem Netzwerken?“, und: „Was will ich mit meinem Netzwerk erreichen?“ Nur wer seine Ziele klar definiert, behält den Blick für das Wesentliche. Vernetze dich mit jenen Personen, die dich in deinen Zielen auch weiterbringen können. Wer DJ werden will oder gerade an einer Party-App bastelt, kann auch um vier in der Früh auf der Tanzfläche seines/ihres Lieblingsclubs networken, ein/e zukünftige/r AnwaltIn sollte dort maximal private Kontakte anbahnen und sich primär in einschlägigen Netzwerken und auf seriösen Karriere- Events umschauen.

 

2.       Nutze das Schneeballprinzip

Es gibt die unterschiedlichsten Strategien, um das eigene Netzwerk zu erweitern. Eines haben alle gemeinsam: Sie funktionieren wie ein Schneeballprinzip. Am besten fängst du in deinem Freundeskreis an und triffst dich mit denen, die ähnliche Interessen und Hobbies oder dieselben Karriereziele haben. So lernst du schnell FreundInnen von FreundInnen kennen. Gemeinsam könnt ihr dann einschlägige Netzwerkevents besuchen und euch gegenseitig unterstützen.

 

3.       Qualität geht vor Quantität

Nicht die Anzahl der Netzwerkmitglieder ist ausschlaggebend, sondern die Qualität der Kontakte. Zehn gute Kontakte sind mehr wert als 100 schlechte. Fehlt beispielsweise die emotionale Beziehung der NetzwerkpartnerInnen, so brechen diese leichter weg, wenn der gemeinsame Zweck fehlt. Bei Umbrüchen sind persönliche Kontakte ein größerer Rückhalt. Netzwerken heißt zudem nicht einseitiges Absaugen von Informationen, denn damit kann man auf Dauer kein stabiles Netzwerk betreiben. Ernsthaftes Netzwerken erfordert Muße und Zeit.

 

4.       Geben und Nehmen

Ein Netzwerk ist keine Einbahnstraße. Zuerst sollte ich mich fragen, was ich für das Netzwerk tun kann, bevor ich selbst Resultate erwarte. Das können zum Beispiel Weiterempfehlungen sein oder das Zusammenbringen von Kontakten. Diese Dinge sollten zuverlässig und zeitnah erledigt werden. Auch wenn der Profit zu Beginn vergleichsweise gering ist, ist es wichtig, sich immer wieder einzubringen und so bei Netzwerktreffen auf sich aufmerksam zu machen. Wer dies geschickt hinbekommt, der bekommt später auch etwas zurück und kann selbstbewusst nach Informationen und Unterstützung fragen.

 

5.       Pflege deine Kontakte

Ein Netzwerk funktioniert nicht wie ein Anruf bei der Feuerwehr. Brand – Anruf – erledigt. Damit ein Netzwerk funktioniert, braucht es Aufmerksamkeit und Pflege, sogenannte Beziehungsarbeit. Dies bedeutet einerseits Kontaktpflege im Sinne einer Adressdatenbank und andererseits auch, im Austausch zu bleiben.

 

Events & Netzwerke rund um die Uni Wien

 

Uniport bietet eine Vielzahl spannender Events wie Karrieremessen, die ‚Karriereküche‘, den ‚Living Book Day‘, JobTalks oder die ‚Lange Nacht der Unternehmen‘, an denen du mit Unternehmen, Recruitern und interessanten Persönlichkeiten ins Gespräch kommen kannst. Wenn du ein Start-up gründen willst, dann lass dich bei ‚u:start‘ oder ‚INiTS‘ beraten und vernetze dich mit Gleichgesinnten. Wer sich privat engagieren und dabei andere Studierende kennenlernen möchte, der kann einem der vielen universitären Netzwerke wie der ‚ÖH‘, ‚AIESEC‘, ‚Enactus‘, ‚ELSA‘ oder ‚AEGEE‘, dem ‚UNI MC‘ oder nach Studienabschluss dem ‚Alumni Club‘ beitreten. Aber auch im Chor, dem Sportkurs oder in der Theatergruppe findest du Gleichgesinnte.

Karriereservice
Universität Wien GmbH

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