Freitag 17. November 2017
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Die 4 Todsünden im Bewerbungsprozess

 

Der Bewerbungsprozess ist mitunter hindernisreich: Wir können nicht immer vorhersehen, was auf uns zukommt, aber wir können uns gut auf typische Hindernisse vorbereiten. Welche Fehler du in dieser Phase jedenfalls nicht begehen solltest, haben wir hier für dich zusammengefasst:

 

1. Setze keinen Fokus

 

Wege entstehen vielleicht im Gehen, aber du brauchst ein Ziel, um zu wissen, wo die Reise hingehen soll. Ohne diesen "Kompass" kann es sein, dass du vom Weg abkommst. Keine Sorge: Es muss nicht immer die ganz große Vision sein, auch kleinere Zwischenziele unterstützen dich dabei, die Strecke nicht aus den Augen zu verlieren. Die Notwendigkeit einer Kurskorrektur kann natürlich immer noch auf dich zukommen, aber mit grundsätzlichen Überlegungen im Gepäck, kann sie dich nicht aus der Bahn werfen.

 

 

Was kann ich tun, um diesen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?

  • Frag dich, welche Ziele du dir in der Vergangenheit gesetzt hast, wie du sie erreicht hast und welche Strategien dazu beigetragen haben.
  • Überlege, welche deiner Ziele wirklich von dir stammen und welche du nur deshalb formulierst, weil es dein Umfeld von dir erwartet.
  • Besuche unseren JobStart Workshop zum Thema Zielarbeit.

2. Mach dir keine Gedanken darüber, wer du bist

 

Klingt einleuchtend. Selbsterkenntnis ist aber meist nicht der Punkt, an dem BewerberInnen ansetzen. In der Hitze des Gefechts steht oft das Handeln im Vordergrund: Wie muss ich mich präsentieren und was sollte ich ein meine Unterlagen aufnehmen, um in die engere Auswahl zu kommen, lauten gleich die ersten Fragen. Dass man aber nur überzeugend auftreten kann, wenn man um die eigenen Werte, Kompetenzen und Stärken weiß, bleibt damit auf der Strecke.

 

Was kann ich tun, um diesen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?

  • Frag dich, was du besonders gut kannst/was dir Spaß macht/wohin es dich zieht.
  • Überlege, in welche Branchen und in welches Arbeitsumfeld du mit diesem Profil besonders gut passen könntest (und welche du eher meiden solltest).
  • Versuche dich mit einem Tool zur Persönlichkeitsanalyse (wie unserem G.P.O.P.) näher kennenzulernen und mehr über dein Profil in Erfahrung zu bringen.
  • Besuche unseren JobStart Workshop zum Thema Stärken & Kompetenzen.

3. Schicke grottige Bewerbungsunterlagen

 

Ja, ja, alles schon gehört. Trotzdem landen immer noch Standard-Bewerbungen voll abgedroschener Phrasen in den Email-Postfächern von PersonalistInnen. Die Strategie Copy-Paste wird natürlich schnell enttarnt: Im schlimmsten Fall verbaust du dir die Chance auf ein erstes Kennenlernen. One-fits-all mag ein modisches Konzept sein, im Bewerbungsprozess solltest du es tunlichst vermeiden.

 

Was kann ich tun, um diesen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?

4. Sei im Vorstellungsgespräch einsilbig

 

Klar, ein Job-Interview ist immer aufregend. Trotzdem solltest du nicht einsilbig auf die Fragen deines Gegenübers antworten. Versuch lieber deinen Werdegang und deine Passung zur Stelle darzustellen. Mit Ja-Nein-Vielleicht-Antworten wirst du niemanden überzeugen. Also trau dich, offen auf dein Gegenüber ein- bzw. zuzugehen.

 

Was kann ich tun, um diesen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?

  • Bereite dich gut auf das Gespräch mit dem/der PersonalistIn vor. Dazu gehört auch die Vorbereitung von Fragen zum Unternehmen und zur Stelle sowie eine Recherche zu den Trends/Entwicklungen, die die jeweiligen Branche gerade bewegen.
  • Zieh dich passend zur Branche an, aber wähle deine Kleidung auch so, dass du dich wohlfühlst.
  • Besuche unseren JobStart Workshop zum Thema Job-Interview und nutze die Gelegenheit, mit einer Personalistin ein Bewerbungsgespräch zu simulieren.

 

Wenn du diese vier Stolpersteine aus dem Weg geräumt hast, ist schon viel gewonnen - vielleicht sogar dein Traumjob.

Wir wünschen dir jedenfalls viel Erfolg dafür :)

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