Montag 23. Oktober 2017
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Feelgood-Momente als Tankstellen am Job-Such-Highway

 

Je tiefer man im Bewerbungsprozess steckt, desto stärker ziehen die Selbstzweifel einen hinunter. Der Effekt? Eine Negativspirale wird in Gang gesetzt. Ich fühle mich weniger qualifiziert und geeignet für die Positionen meiner Träume, kommuniziere dadurch weniger ressourcenorientiert und strahle damit auch weniger Selbstbewusstsein aus. Damit erhalte ich weniger Einladungen zu Bewerbungsgesprächen und die Sache fängt von vorne an.

 

Sich selbst wie Baron Münchhausen am eigenen Schopf wieder hochzuziehen, ist ein Kraftakt - der aber immer wieder sehr bewusst notwendig ist. Auf sich schauen und seinen Kopf zwischendurch mal mit positiven Gedanken füllen, bringt frische Motivation und stärkt die Zuversicht darauf, dass am Ende alles gut wird.

 

Mit unseren Anregungen wollen wir euren Blick auf Dinge lenken, die in der Jobsuche Aufwind geben können: die Gelegenheit, kurz Innenschau zu halten, die Beschäftigung mit eigenen Stärken, Zielen und Bedürfnissen und letztendlich das Zulassen von Verschnaufpausen. Außerdem lohnt es sich, in der Jobsuche nicht aufzugeben, denn schlussendlich gehört auch ein letztes Fünkchen Glück dazu, das die eigenen Bemühungen leichtfüßig ergänzt.

 

Wir wünschen euch mit diesen Anregungen (die man hier auch downloaden kann, um sie über den eigenen Schreibtisch zu hängen und nicht mehr aus den Augen zu verlieren) einen wunderbaren Sommer!

 

Nimm dir einen Tag Zeit, (wieder) bei dir selbst

anzukommen und sag dir vor: "Ich will auch in

Sachen Jobsuche in mich gehen und darauf achten,

was MIR entspricht."

Verzichte darauf, dich mit anderen zu vergleichen.

Deine eigenen Schattierungen, Ecken, Kanten und

Charakterfärbungen im Blick haben und zu ihnen stehen:

Das stärkt von innen und macht selbst-bewusst!

Jeder kennt sie: Die Passagen im Lebenslauf (aka

“Lücken” und miese Joberfahrungen), auf die man

nicht gerne zurückblickt. “Bitte nicht danach fragen!”,

hofft man inständig im Bewerbungsgespräch und doch

kommt man selten am Thema vorbei. Darum sagen wir:

Blick deinen “wunden Punkten” in die Augen

und hol das Beste aus ihnen raus!

Wirf doch mal einen Blick auf deinen bisherigen

Lebensweg und scanne ihn nach Erfahrungen,

die du in deinem zukünftigen Job wiederfinden

möchtest. Was ist dir wichtig? Unter welchen

Bedingungen kannst du gut arbeiten? Was gibt dir

Kraft in Job & Leben?

Höher, schneller, weiter – Du kennst das Gefühl, gehetzt

zu sein? Das Leben als To-do-Liste zu sehen, kann an

deinen Kräften zehren. Zeit für Entspannung und Belohnung

kommt oft zu kurz. Deshalb gönn dir gerade in stressigen

Zeiten Verschnaufpausen, damit du deine Ziele wieder mit

mehr Leichtigkeit verfolgen kannst.

Ob du den „richtigen Weg“ eingeschlagen hast, offenbart

sich oft erst im Tun. Du gehst, schaust und fragst,

wo andere Suchende bereits überall ihre Nase reingesteckt

haben. Und siehe da: Plötzlich blitzt dir etwas entgegen,

oft ganz unerwartet in einem versteckten Winkel.

Bei der Jobsuche heißt es Augen offen halten und

dranbleiben: Überlege, welche Wege du bereits eingeschlagen

aber auch die, die du bislang außer Acht gelassen hast.

Eine Portion Glück rundet im richtigen Moment deine Suche ab.

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